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Walkstoff nähen – Tipps zu Stich, Nadel, Pflege und dem richtigen Walk

Feb. 20, 2026 | Alle, Nähtutorials | 0 Kommentare

Walkstoff nähen – Eigenschaften und Einsatzmöglichkeiten

Wir lieben es, Walkstoffe zu nähen 💛. In diesem Ratgeber erfährst du alles Wichtige über die Pflege, die richtige Nadel und den passenden Stich, damit dein Projekt perfekt gelingt.

Kleidung aus Walkloden ist für uns kein kurzlebiger Trend, sondern Designerstücke, die uns über viele Jahre begleiten. Der Stoff ist warm, robust und gleichzeitig erstaunlich angenehm zu tragen – genau deshalb spielt Walk besonders in der Übergangszeit seine Stärke aus: draußen schützt er vor Wind und kühlen Temperaturen, drinnen bleibt er temperiert, ohne dass man überhitzt.

Gerade weil Walk so hochwertig ist, lohnt es sich, Kleidung daraus bewusst auszuwählen. Deshalb entwickeln wir unsere Schnitte möglichst zeitlos – zum Beispiel Walkmäntel, wie Jensine – auch als Kindermantel möglich, Jacke Cilli oder den Mantel Candice, der durch seine Schlichtheit besticht. Aus diesen Schnittmustern nähen wir Kleidungsstücke, die nicht nur eine Saison funktionieren, sondern dich über viele Jahre begleiten können.

Und selbst wenn es irgendwann nicht mehr passt oder getragen wird, endet seine Geschichte meist nicht: Aus Walk entstehen vielleicht neue Projekte – etwa ein Kindermantel, ein kleiner Trachtenjanker oder Patchwork-Details in einem anderen Kleidungsstück, wie beim Damenshirt Lani.

Dieser Artikel soll dir helfen, das Material besser zu verstehen, damit du von Anfang an die richtigen Entscheidungen triffst und lange Freude an deinem Walk-Projekt hast.

In diesem Ratgeber erfährst du alles Wichtige rund um das Walkstoff nähen – von der Stoffwahl bis zur Verarbeitung.

Inhalt rund um den tollen Wollstoff

Was ist Walk überhaupt für ein Stoff?

Ganz allgemeint gesagt: Walk besteht meist aus 100 % Wolle vom Schaf. Die Wolle wird vorher zu einem Stoff gewebt (=Walkloden) oder gestrickt (=Wollwalk) und anschließend „gewalkt“. Der Name kommt daher vom „Walken“ – einer mechanischen Bearbeitung mit Wasser, Bewegung und Druck, damit die Fasern miteinander verfilzen. Aus dem weichen Wollgewebe entsteht so ein dichter, stabiler Stoff mit Struktur. Das macht ihn elastisch und ist angenehm zu tragen. Wer mehr über die unterschiedlichen Walk- und Wollarten wissen will, für den haben wir ganz am Schluss ein kleines Dossier verfasst.

Wir wollten jedoch vorrangig darüber berichten, welcher Walk für welches Kleidungsstück geeignet ist, wie man den Wollstoff pflegt und wie man ihn schön verarbeiten kann.

Welcher Walk für welches Kleidungsstück?

Walk wird in unterschiedlichen Grammaturen angeboten.
Die Grammatur beschreibt das Gewicht des Stoffes in Gramm pro Quadratmeter (g/m²) – und damit indirekt, wie dicht, warm und standfest er später wirkt.

Eine einfache Orientierung:

Je leichter der Walk, desto beweglicher und körpernäher wirkt das Kleidungsstück.
Je schwerer der Walk, desto mantelartiger und wetterfester wird es.

Leichter Walk – ca. 200–300 g/m²

Leichte Qualitäten sind weich, elastisch und fallen eher fließend. Häufig bestehen sie aus feiner Wolle, zum Beispiel Merino, und fühlen sich auf der Haut besonders angenehm an.

Typische Einsatzbereiche sind:

  • Pullover und leichte Jacken
  • Kleider
  • Strickjacken-ähnliche Oberteile
  • Schals und Stulpen
  • teilweise auch Baby-Overalls

Solche Stoffe tragen wenig auf und funktionieren eher wie ein warmer Strick als wie eine Jacke – sie lassen sich auch in Innenräumen gut tragen.

Mittlerer Walk – ca. 300–400 g/m²

Diese Stärke gilt als klassischer Übergangs-Walk.
Der Stoff hat bereits Stand, bleibt aber beweglich und komfortabel.

Häufig verwendet für:

  • Übergangsjacken
  • Kinderjacken
  • Westen
  • leichtere Mäntel für Frühling und Herbst

Hier liegt der typische Einsatzbereich vieler Walk-Schnittmuster: draußen warm genug, drinnen noch angenehm temperiert.

Schwerer Walk – ca. 400–600 g/m²

Schwere Qualitäten sind deutlich dichter gewalkt und sehr formstabil.
Sie wirken sofort wie ein Mantelstoff und schützen zuverlässig vor Wind und leichtem Regen.

Typisch für:

  • Wintermäntel
  • Outdoorjacken
  • Capes
  • robuste Außenbekleidung

Für sehr bewegungsintensive Kleidung oder Babys ist diese Stärke meist zu fest – dafür entstehen daraus besonders langlebige Begleiter für viele Winter.

Kurz zusammengefasst:

Leicht → Nähe zum Pullover
Mittel → Übergangsjacke
Schwer → Mantel & Outdoor

Damit lässt sich beim Stoffkauf meist gut einschätzen, ob der Walk zur geplanten Kleidung passt.

Was du beim Kauf von Walkstoff beachten solltest

Walk ist ein Naturprodukt – und genau deshalb lohnt es sich, den Stoff bewusst auszuwählen.
Je besser der Stoff zum geplanten Kleidungsstück passt, desto größer ist die Chance, dass daraus wirklich ein langjähriges Lieblingsteil wird.

Nimm dir für den Einkauf Zeit. Plane dein Projekt vorher:
Welches Kleidungsstück soll entstehen, wann möchtest du es tragen und wie soll es sich anfühlen?

Viele Händler bieten inzwischen Stoffproben an – und genau die sind bei Walk besonders hilfreich. Auf Bildern lässt sich weder die Oberfläche noch die Festigkeit richtig beurteilen. Erst wenn man den Stoff in der Hand hält, merkt man, ob er zum Projekt passt.

Ergebnis einer Brennprobe bei Walkstoff: Vergleich zwischen geschmolzener Kunstfaser und zerbröselter Wolle zur Qualitätsprüfung.

Qualität und Stoffprobe

Mit einer Stoffprobe kannst du sehr viel erkennen.

Prüfe die Beschaffenheit des Stoffes:
Reibe an der Probe, so als würdest du einen hartnäckigen Fleck entfernen. Bilden sich schnell Knötchen, spricht das meist für eine weichere, weniger robuste Qualität. Bleibt die Oberfläche ruhig, ist der Walk dichter gewalkt und langlebiger.

Auch das Gewicht lässt sich besser einschätzen: Manche Stoffe wirken auf Fotos identisch, unterscheiden sich aber stark in Stand und Stabilität.

Zusammensetzung – die Brennprobe

Wenn du unsicher bist, ob es sich wirklich um reine Schurwolle handelt, kann eine kleine Brennprobe helfen.

Ein winziges Stück Stoff reicht:

  • riecht es nach verbranntem Haar und verkohlt → Wolle
  • brennt die Flamme hell und raucht schwarz → Kunstfaseranteil

Am besten draußen durchführen, um unangenehme Gerüche in der Wohnung zu vermeiden.

Die Farbe – oft unterschätzt

Die Wahl der Farbe entscheidet erstaunlich oft darüber, ob ein Kleidungsstück dauerhaft getragen wird.

Kaufst du deine Stoffe nach deiner persönlichen Farbkarte?
Frühling-, Sommer-, Herbst- oder Wintertyp – viele merken erst beim fertigen Kleidungsstück, dass sie sich darin nicht wohlfühlen, obwohl der Schnitt passt.

Passt die Farbe zum eigenen Teint, wirkt das Kleidungsstück stimmig und wird automatisch häufiger getragen. Gleichzeitig lassen sich mehrere Teile besser kombinieren, weil die Farbwelt zusammenpasst.

Herkunft und Material

Walk ist ein tierisches Produkt. Deshalb lohnt es sich, beim Kauf auf Herkunft und Gütesiegel zu achten – zum Beispiel mulesingfreie Wolle oder zertifizierte Produktion. Nicht nur aus ethischen Gründen: Hochwertige Rohwolle zeigt sich oft auch in Haltbarkeit, Oberfläche und Tragegefühl.

Die richtigen Materialien erleichtern vieles beim Nähen. Eine vielfältige Auswahl an hochwertigen Walkstoffen findest du bei Stoffe Hemmers – perfekt, um direkt dein nächstes Projekt umzusetzen. (Anzeige)

Warum Walk so beliebt ist – seine Eigenschaften

Walk übernimmt im Grunde die Funktion, die Wolle auch in der Natur erfüllt.
Schafe tragen ihr Fell bei Wind, Regen und Temperaturschwankungen – und genau diese Eigenschaften bleiben im gewalkten Stoff erhalten.

Typisch für Walk ist:

  • temperaturausgleichend – wärmt draußen, ohne drinnen zu überhitzen
  • atmungsaktiv – Feuchtigkeit kann nach außen entweichen
  • wasserabweisend – leichter Regen perlt ab
  • windabweisend – die dichte Struktur hält Zugluft fern
  • schmutzunempfindlich – oft reicht Auslüften oder Ausbürsten
  • strapazierfähig & knitterarm – ideal für Alltag und lange Nutzung

Ein großer Teil dieser Eigenschaften entsteht durch das natürliche Wollfett, das sogenannte Lanolin.

Gerade deshalb eignet sich Walk besonders gut für die Übergangszeit: draußen schützt er vor kühlen Temperaturen und Wind, drinnen bleibt er angenehm temperiert.

Walk waschen und pflegen

Muss man Walk vorwaschen?

Ja, wenn du den Wollstoff später in der Waschmaschine waschen willst, musst du ihn in der Waschmaschine vorwaschen. Im Gegensatz zu vielen anderen Stoffen braucht Walk selten eine richtige Wäsche. Oft genügt es, das Kleidungsstück auszulüften oder trocknen zu lassen und anschließend auszubürsten.

Trotzdem gibt es Situationen, in denen gewaschen werden muss – und dann verhält sich Walk anders als Baumwolle oder Kunstfaser – ohne Vorwäsche kann Walk ziemlich einlaufen.

Wichtig beim Vorwaschen ist dabei vor allem Schonung:
Wolle reagiert empfindlich auf starke Bewegung, Hitze und Temperatursprünge.

Typische Pflegebedingungen sind daher:

  • Wollwaschgang
  • maximal 30 °C oder kalt
  • kein Schleudern
  • Wollwaschmittel
  • liegend trocknen

Der Stoff wird danach sanft in Form gezogen und trocknet am besten auf einem Wäscheständer und zwar liegend, damit keine Beulen entstehen. Bei empfindlichen Stoffe, solltst du ein Handtuch darunterlegen, z.B. bei Merinowalk. Die Behandlung im Wäschetrockner ist für Walk nicht geeignet.

Die Wollkur – Lanolin nachfetten

Beim Waschen verliert Wolle einen Teil ihres natürlichen Wollfetts.
Dadurch kann der Stoff mit der Zeit trockener wirken oder Wasser weniger gut abweisen.

Hier kommt die sogenannte Wollkur ins Spiel: Dabei wird Lanolin zugeführt und der Stoff „nachgefettet“. Die ursprünglichen Eigenschaften – Wasserabweisung und Geschmeidigkeit – werden dadurch wieder unterstützt. Sinnvoll ist das vor allem, wenn Regen nicht mehr abperlt oder sich die Oberfläche trockener anfühlt.

Walkstoff nähen – Nadel, Stich & Einstellungen

Walk gehört zu den Stoffen, die beim Nähen überraschend unkompliziert sind. Er franst nicht aus, bleibt formstabil und verzeiht kleine Ungenauigkeiten deutlich besser als viele glatte Webstoffe. Gerade deshalb wird er oft als angenehmes Material für Einsteiger empfunden.

Durch das Walken verfilzen die Fasern miteinander. Dadurch entstehen stabile Schnittkanten – ein klassisches Versäubern wie bei Baumwolle ist meist nicht notwendig. Viele Nähte können sogar bewusst sichtbar verarbeitet werden und werden dadurch Teil der Optik.

Empfohlene Nadelstärken 80 bis 90 und passende Garne für die Verarbeitung beim Walkstoff nähen.

Welche Nadel für Walkstoff?

Da Wollwalk eine gestrickte Struktur besitzt und somit eine gewisse Eigenelastizität mitbringt, ist die Wahl der richtigen Nadel entscheidend, um Materialschäden zu vermeiden:

  • Jersey- oder Stretchnadel: Die abgerundete Spitze schont die Fasern und verhindert, dass Maschen verletzt werden.
  • Nadelstärke: Je nach Dicke des Walks empfiehlt sich eine Stärke von 80 bis 90.
  • Universalnadeln: Diese können bei festerem, stark verfilztem Walk ebenfalls genutzt werden, sollten jedoch vorab an einem Reststück getestet werden.

Welcher Stich für Wollwalk?

Für ein sauberes und langlebiges Ergebnis sollten die Sticheinstellungen an das Volumen des Stoffes angepasst werden:

  • Stichwahl: Ein elastischer Geradstich oder ein schmal eingestellter Zickzackstich fangen die Bewegung des Materials optimal ab.
  • Stichlänge: Verwende eine Stichlänge von 3 für normale Schließnähte. Zum knappkantigen Abnähen der offenen Kanten ist eine Stichlänge von 4 ideal – das sorgt dafür, dass die Kanten stabil und schön in Form bleiben – durch die Naht leiern sie nicht aus.
  • Nähfußdruck: Reduziere den Füßchendruck leicht, damit der dicke Stoff gleichmäßig transportiert wird und sich nicht vor der Nadel schiebt.
  • Tipp: Bei sehr dicken Nahtkreuzungen hilft ein Höhenausgleich (Hebamme), um Fehlstiche zu vermeiden.

Welches Garn für Walkstoff?

Ein hochwertiges Polyestergarn (Allesnäher) ist die beste Wahl. Es ist stabil, farbecht und reißfest genug, um die Spannung auf den Nähten eines Walkmantels oder einer Jacke zu halten.

Kann man Walk mit der Overlock nähen?

Walk lässt sich problemlos mit der Overlock-Maschine verarbeiten. Entgegen der häufigen Befürchtung, das Messer könne durch die dichten Wollfasern schneller stumpf werden, zeigt die Praxiserfahrung, dass dies bei haushaltsüblichen Mengen kaum ins Gewicht fällt. Auch bei intensiver Verarbeitung von Walkstoff ist ein vorzeitiger Messerwechsel meist nicht erforderlich.

Rechte und linke Stoffseite

Walk besitzt meist eine sichtbare Außenseite. Beim Zuschneiden sollten deshalb alle Teile in gleicher Richtung liegen – sonst wirkt die Oberfläche später eventuell unruhig oder fleckig, obwohl alles korrekt genäht wurde.

Typische Verarbeitung

Viele Walkteile werden nicht gefüttert, da das Material bereits wärmt und sich angenehm tragen lässt. Offene Kanten, abgesteppt oder knappkantig gesichert, sind typisch für diesen Stoff und gleichzeitig stabil. Gerade das macht Walk optisch besonders: Die Verarbeitung bleibt sichtbar und gehört zum Charakter des Kleidungsstücks.

Fazit – Warum sich Walk lohnt

Walk gehört zu den Materialien, die man nicht nur näht, sondern über Jahre begleitet. Seine besonderen Eigenschaften entstehen nicht durch Beschichtungen oder Ausrüstung, sondern durch die Faser selbst – deshalb funktioniert er draußen wie drinnen und gerade in der Übergangszeit besonders angenehm. Wer sich beim Stoffkauf Zeit nimmt, Grammatur und Farbe bewusst auswählt und das Projekt gut vorbereitet, hat meist lange Freude daran. Viele Probleme entstehen nicht beim Nähen, sondern vorher bei der Entscheidung für Material oder Schnitt.

Genau deshalb eignet sich Walk besonders gut für zeitlose Kleidungsstücke: Sie müssen nicht jede Saison ersetzt werden und lassen sich später oft noch weiterverwenden oder umarbeiten. Wenn du dein nächstes Walk-Projekt planst, lohnt es sich also, Stoff und Schnitt aufeinander abzustimmen – dann entsteht daraus sehr wahrscheinlich ein Kleidungsstück, das dich viele Jahre begleitet. Vielleicht ist jetzt der richtige Moment für dein eigenes Walk-Projekt. Hier kannst du unsere Schnittmuster entdecken, die sich besonders gut für Wollwalk eignen.

Was ist der Unterschied zwischen Wollwalk und Walkloden? – ein kleines Dossier

Wollstoff
Oberbegriff für alle Stoffe aus Wolle – gewebt, gestrickt oder gefilzt. Beschreibt kein bestimmtes Materialverhalten.

Walk / Wollwalk / Walkstoff
Gestrickter Wollstoff, der anschließend durch Wasser, Wärme und Bewegung verfilzt wird. Erhältlich in unterschiedlichen Grammaturen.

Walkloden / Loden
Gewebter Wollstoff, der danach gewalkt wird. Fester, glatter und formstabiler als Wollwalk – klassischer Mantelstoff.

Gekochte Wolle
Strickstoff, der durch Hitze stark einläuft und verfilzt. Weniger elastisch als Wollwalk, dichter und kompakter, aber weicher als Filz.

Woll Bouclé
Wollstoff mit schlingen- und noppenartiger Oberfläche aus Effektgarnen. Weicher und strukturierter als Walk, meist für Blazer, Jacken oder Mäntel. Bouclé ist gewebt oder gestrickt und gibt es auch aus synthetischen Fasern.

Wollfleece
Aufgerauter gestrickter Wollstoff. Sehr weich und leicht, die Fasern bleiben locker – dadurch eher wärmend als wetterfest.

Merinowalk
Wird aus Merinoschafwolle hergestellt. Die Fasern sind feiner, der Stoff fühlt sich deutlich weicher an und kratzt kaum. Fällt oft etwas fließender und eignet sich gut für Kinderkleidung oder empfindliche Haut.
Da Merinoschafe besonders häufig vom Mulesing betroffen sind, lohnt sich hier ein Blick auf entsprechende Gütesiegel.

Merinostrick
Nicht gewalkter Strickstoff aus Merinowolle. Weich, elastisch und körpernah tragbar – eher vergleichbar mit Jersey als mit Mantelstoff.

Walkstoff mit Synthetikanteil
Mischung aus Schurwolle und Kunstfasern (z. B. Polyester oder Polyacryl). Robuster und pflegeleichter, aber weniger atmungsaktiv und nicht biologisch abbaubar.

Filz / Wollfilz / Walkfilz
Rohwolle ohne Web- oder Strickstruktur vollständig verfilzt. Stabil, kaum dehnbar und formhaltend.

Nadelfilz
Mechanisch mit Widerhaken-Nadeln verfilzt. Sehr dicht und fest.

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