Ich selbst hasse Sport und Gymnastik in jeder Form – ganz nach dem Motto: „Haltet mir die Leibesübungen fern!“ Es ist zwar nicht eindeutig belegt, von wem dieser Ausspruch stammt, aber bei mir trifft er voll ins Schwarze.
Aber nun ist es so weit, dass ich mich dem Thema Gymnastik nicht mehr entziehen kann, weil sich meine Unterleibsorgane absenken – bei mir wurde eine Organsenkung 1 festgestellt. Schwangerschaften und zahlreiche Operationen fordern ihren gesundheitlichen Tribut. Mit 40 Jahren hatte ich eine Totaloperation, bei der meine Gebärmutter entfernt wurde. Dazu kommt ein schwaches Bindegewebe, so dass die Senkung noch Fahrt aufnimmt. All das hat vermutlich dazu beigetragen, dass meine Beckenorgane heute nicht mehr dort sitzen, wo sie eigentlich hingehören.
💪 Das Wichtigste: Meine Erfahrungen mit
Beckenbodentraining bei Organsenkung
Das hat sich bei mir bereits nach vier Wochen regelmäßiger Beckenbodengymnastik verändert:
- Ich trainiere mit dem zwölfwöchigen Onlinekurs „Organe hoch!“ von Stabile Mitte.
- Meine Trainingseinheiten dauern ungefähr 20 Minuten. Ich übe sechsmal pro Woche und gönne mir samstags eine Pause.
- Nachts schlafe ich inzwischen meist fünf statt nur zwei Stunden am Stück.
- Meine Rücken- und Schulterbeschwerden haben sich deutlich verbessert.
- Ich fühle mich beweglicher und bin immer häufiger beschwerdefrei.
- Die Übungen trainieren nicht nur den Beckenboden, sondern auch Bauch, Rücken und Rumpf. Sogar mein Bauch ist flacher geworden.
- Eine unverbindliche Probewoche hat mich überzeugt, den vollständigen Kurs zu buchen.
- Für das Training benötige ich nur eine Matte, zwei kleine Hanteln und einen Gymnastikball.
Ich hätte nie gedacht, dass Beckenbodengymnastik einmal ganz selbstverständlich zu meinem Alltag gehören würde. Heute weiß ich: Es ist nie zu spät, anzufangen und etwas für sich selbst zu tun.
Beckenbodengymnastik für mich – weil man schon was machen kann
Deswegen habe ich mich dieses Jahr entschlossen gezielte Gymnastik für den Beckenboden zu machen, um eine neuerliche OP zu vermeiden, von der man ja auch nicht weiß, wie sie ausgeht und ob diese überhaupt hilft. Kann sein, dass das Problem mit der OP behoben ist, muss aber nicht zwangsweise sein. Vom Risiko einer OP ganz zu schweigen.
Auf der Suche nach einem geeigneten Training bin ich schließlich auf den Onlinekurs von Stabile Mitte gestoßen. Bevor ich mich jedoch für diesen Kurs entschied, hatte ich bereits verschiedene kostenlose Beckenbodentrainings auf YouTube ausprobiert – leider mit eher mäßigem Erfolg. Warum diese Angebote für mich nicht funktioniert haben und was beim Kurs von Stabile Mitte anders ist, möchte ich Dir in diesem Beitrag erzählen.

Wie ich mit dem Beckenbodentraining begonnen habe
Zuerst bin ich mit einfacher Beckenboden Gymnastik bei Youtube gestartet. Ich mußte jedoch feststellen, dass die Übungen an und für sich sicherlich gut sind – für meine persönliche Situation reichten sie jedoch nicht aus, da ich bereits massive Probleme hatte. Ich hatte das Gefühl, einzelne Übungen nachzumachen, ohne wirklich zu verstehen, worauf es beim Training ankommt und ob ich sie überhaupt richtig ausgeführt habe. Vor allem die Blasensenkung macht mir doch sehr zu schaffen, weil ich nachts kaum noch 2 Stunden Schlaf am Stück genießen konnte.
Mit diesen Beschwerden bin ich gestartet:
- Ich muss nachts mehrmals zur Toilette.
- Bei jedem Husten, Niesen oder Lachen habe ich Urin verloren.
- Ich habe häufig ein unangenehmes Druck- oder Fremdkörpergefühl im Becken.
- Schulter- und Rückenschmerzen gehörten schon zum Alltag
- Ich fühle ich im Alltag oft unbeweglich.
- Ich vermeide längere Spaziergänge oder körperliche Belastungen.
- Ich habe große Angst, dass meine Beschwerden schlimmer werden.
- Ich fühle mich durch meine Beschwerden in meiner Lebensqualität eingeschränkt.
Später habe ich nachgelesen, dass manche Übungen sogar kontraproduktiv sein können. Bei meiner weiteren Suche habe ich erfahren, dass es für Senkungsbeschwerden ein speziell darauf abgestimmtes Training gibt. So bin ich schließlich auf die Seite Stabile-Mitte.de und den dort angebotenen Onlinekurs gestoßen.
Auf der Seite findest Du viele Informationen zum Thema Beckenbodentraining bei Organsenkung. Es wird auch erklärt, welche Kurse angeboten werden und für wen sie geeignet sind. So konnte ich mich erst einmal in Ruhe informieren und überlegen, ob ein solcher Kurs für mich infrage kommt. Diese Informationen schließen einen Arztbesuch nicht aus. Das müsstest du schon für dich klären. Viele Kurse werden auch von den Krankenkassen übernommen – Probewoche?

Meine Erfahrungen mit Beckenbodentraining bei Organsenkung nach vier Wochen
Ich selbst habe zunächst mit der unverbindlichen Probewoche begonnen. Der Aufbau der Übungen und die ruhige Art von Frau Liesner haben mich überzeugt, sodass ich anschließend den vollständigen Kurs „Organe hoch!“ gebucht habe. Bereits nach 4 Wochen haben sich bei mir bereits erste Veränderungen bemerkbar gemacht, mit denen ich so schnell nicht gerechnet hätte.
So ist der Onlinekurs aufgebaut
Der Kurs baut sich langsam auf, sodass es am Anfang nicht gleich zu anstrengend wird. Eine Woche lang übt man jeweils dieselbe Einheit. Bei mir dauert sie ungefähr 20 Minuten. In der folgenden Woche kommen neue Übungen dazu und das Training wird nach und nach etwas anspruchsvoller.
Frau Liesner weist während des Trainings immer wieder auf mögliche Fehler bei der Ausführung hin. Dadurch kann ich mich selbst besser kontrollieren und darauf achten, ob ich die Übungen richtig ausführe. Gerade das hat mir bei den kostenlosen Videos auf YouTube gefehlt.
Außerdem gibt sie viele Tipps, wie man sich in bestimmten Alltagssituationen verhalten kann, um ungünstige Bewegungen möglichst zu vermeiden. Das finde ich besonders hilfreich, denn schließlich beschränkt sich das Thema Beckenboden nicht auf die reinen Gymnastik-Einheiten, sondern sollte in den Alltag eingebunden werden.
Ruhiges Beckenbodentraining mit Pilates-Elementen
In die Übungen fließen auch Elemente aus Pilates ein. Trotzdem ist das Training ruhig und ich kann dabei erstaunlich gut entspannen. Am liebsten mache ich die Übungen morgens, weil sie mir ein gutes Gefühl für den restlichen Tag geben. Und Frau Liesner vergisst auch nicht, Dich nach getaner Gymnastik dafür zu loben, dass Du so tapfer durchgehalten hast. Auch wenn dieses Lob „nur“ aus einem Video kommt: Ein bisschen stolz macht es trotzdem.

Mein persönliches Zwischenfazit: Beckenbodentraining bei Organsenkung nach vier Wochen
Die ersten Veränderungen haben sich bei mir überraschend schnell bemerkbar gemacht. Nachts muss ich inzwischen meist erst nach ungefähr fünf Stunden wieder aufstehen, weil sich meine Blase meldet. Vor Beginn des Kurses waren es teilweise nur zwei Stunden. Allein dadurch schlafe ich wesentlich besser.
Außerordentlich angenehm überrascht hat mich, dass auch meine Rückenbeschwerden, vor allem im Schulterbereich, aufgehört haben. Da ich viel am Computer sitze, hatte ich damit immer wieder zu kämpfen. Ob diese Verbesserung tatsächlich mit der Gymnastik zusammenhängt, kann ich natürlich nicht mit Sicherheit sagen. Sie ist mir aber seit Beginn des Kurses deutlich aufgefallen.
Auch die Beschwerden durch meine Organsenkung sind nicht mehr an jedem Tag gleich stark. An manchen Tagen bin ich inzwischen sogar beschwerdefrei. Das ist noch nicht immer so – aber immer öfter. Und für mich ist das nach gerade einmal vier Wochen bereits ein großer Fortschritt.
Meine Fortschritte nach vier Wochen auf einen Blick
- Nachts meist fünf statt nur zwei Stunden Schlaf am Stück
- Keine Schulterbeschwerden mehr
- Deutlich weniger Rückenbeschwerden
- Mehr Beweglichkeit im Alltag
- Immer häufiger vollkommen beschwerdefreie Tage
Der von mir gebuchte Kurs „Organe hoch!“ dauert insgesamt zwölf Wochen. Ich habe also noch zwei Drittel des Trainings vor mir und bin wirklich gespannt, wie sich meine Beschwerden in den kommenden Wochen weiterentwickeln.
Auch meine Osteopathin hat bei meiner letzten Behandlung bemerkt, dass sich das regelmäßige Training bereits körperlich bemerkbar macht. Das hat mich natürlich sehr gefreut und zusätzlich darin bestärkt, mit der Beckenbodengymnastik weiterzumachen.
Der von mir gebuchte Kurs „Organe hoch!“ dauert insgesamt zwölf Wochen. Ich habe also noch zwei Drittel des Trainings vor mir und bin wirklich gespannt, wie sich meine Beschwerden in den kommenden Wochen weiterentwickeln.
Ob sich auch die Organsenkung selbst verändert hat, kann ich natürlich nicht beurteilen. Das könnte nur durch eine ärztliche Untersuchung festgestellt werden. Mein großer Wunsch ist, mit der regelmäßigen Gymnastik meinen jetzigen Zustand möglichst zu stabilisieren und einer weiteren Verschlechterung entgegenzuwirken. Mit meinem derzeitigen Zustand kann ich gut leben – und wenn es so bleibt oder sogar noch etwas besser wird, wäre ich damit bereits sehr zufrieden.
Mein Tipp: Da bei mir bereits eine Organsenkung besteht, habe ich mich für den speziell darauf abgestimmten Kurs „Organe hoch!“ entschieden. Je nach Ausgangssituation kann für viele Frauen aber auch der allgemeine Beckenboden-Präventionskurs von Stabile Mitte infrage kommen – beispielsweise, wenn sie ihren Beckenboden vorsorglich kräftigen möchten oder erste Anzeichen einer Beckenbodenschwäche bemerken.
Dieser Präventionskurs ist ZPP-zertifiziert und wird laut Stabile Mitte von den meisten gesetzlichen Krankenkassen mit 80 bis 100 Prozent bezuschusst. Informiere dich am besten direkt bei dem Team von Stabile Mitte, welcher der Kurse zu Deiner persönlichen Situation passt und welche Kosten erstattet werden.
So oft trainiere ich – meine Routine für einen stabilen Beckenboden
Die Übungen aus meinem Kurs dauern ungefähr 20 Minuten. Obwohl ich wirklich kein Sportmensch bin, lassen sie sich erstaunlich gut in meinen Alltag einbauen und machen mir inzwischen sogar Spaß. Momentan trainiere ich sechsmal in der Woche, meistens am Morgen. Samstags habe ich frei – ein bisschen Erholung muss schließlich auch sein.

Das brauche ich für mein Beckenbodentraining
ür die Übungen benötige ich nur wenige Hilfsmittel:
- eine bequeme Yogamatte*
- zwei kleine Hanteln mit jeweils einem Kilogramm*
- und einen Pilatesball* bei dem man die Luft variieren kann
Damit ist meine Ausstattung bereits vollständig. Ich brauche weder ein Fitnessstudio noch große Trainingsgeräte und kann die Übungen ganz bequem zu Hause machen.
Bequem trainieren mit Jogginghose Kim und Shirt Lya
Wenn ich schon regelmäßig Gymnastik mache, möchte ich dabei auch etwas Bequemes tragen. Die Kleidung sollte genügend Bewegungsfreiheit bieten und mich bei den Übungen nicht einengen. Für mein Training kombiniere ich deshalb meine neue selbst genähte Jogginghose Kim mit dem Shirt Lya. Damit habe ich ein bequemes Wohlfühloutfit, das ich nicht nur für die Gymnastik tragen kann. Es eignet sich genauso gut für einen gemütlichen Tag zu Hause oder einen Spaziergang.
Wenn Du Dir ebenfalls ein bequemes Trainings- und Freizeitoutfit nähen möchtest, findest Du hier in Kürze die beiden Schnittmuster:
Jogginghose Kim – das neue Schnittmuster erscheint in Kürze
Das Schnittmuster für die Jogginghose Kim befindet sich gerade in der Fertigstellung und wird voraussichtlich in etwa wenigen Wochen im TOSCAminni-Shop erhältlich sein. Wenn Du den Start nicht verpassen möchtest, kannst Du Dich hier zu unseren Stoffberichten anmelden. Dort erfährst Du, sobald Kim erhältlich ist.


Was mich an der Beckenbodengymnastik besonders überrascht hat
Vor einigen Monaten hätte ich laut gelacht, wenn mir jemand gesagt hätte, dass ich einmal freiwillig sechsmal pro Woche Gymnastik machen würde. Heute gehört sie ganz selbstverständlich zu meinem Alltag – nicht weil ich Sport plötzlich liebe, sondern weil ich mich danach einfach besser fühle.
Besonders überrascht hat mich,
- dass die scheinbar harmlosen Übungen durchaus anstrengend sind,
- dass man davon sogar heftigen Muskelkater bekommen kann
- dass nicht nur der Beckenboden, sondern der ganze Körper trainiert wird,dass mein Bauch flacher geworden ist,
- dass sich meine Rücken- und Schulterbeschwerden deutlich verbessert haben,
- dass ich mich insgesamt beweglicher fühle und
- dass mir die Gymnastik inzwischen tatsächlich Spaß macht.
Ein persönlicher Gedanke von mir
Hallo, ich bin Silvi, und bei TOSCAminni dreht sich vieles ums Nähen und Selbermachen. Wir berichten aber genauso über unser Leben, unseren Alltag und über Themen, die uns persönlich beschäftigen.
Dazu gehört für mich auch meine Organsenkung und die Erfahrung, die ich gerade mit dem Beckenbodentraining mache. Damit möchte ich allen Frauen Mut machen, die ebenfalls davon betroffen sind. Es wird viel zu wenig darüber gesprochen.
Vielleicht bist Du über Google auf diesen Beitrag gestoßen und nähst selbst gar nicht – dann bist Du hier natürlich trotzdem herzlich willkommen.
Für mich bedeutet, sich etwas Gutes zu tun, nicht nur schöne Kleidung für sich selbst zu nähen. Es bedeutet auch, sich Zeit für den eigenen Körper und die Gesundheit zu nehmen.
Transparenzhinweis: Dieser Beitrag beruht auf meinen persönlichen Erfahrungen. Zur sprachlichen und redaktionellen Optimierung des Textes habe ich KI-Unterstützung verwendet. Sämtliche Inhalte wurden von mir persönlich geprüft, überarbeitet und freigegeben. Die verwendeten KI-generierten Bilder sind entsprechend gekennzeichnet.
Werbung und Affiliate-Hinweis: Dieser Beitrag wurde weder von Stabile Mitte beauftragt noch bezahlt. Ich empfehle den Kurs, weil ich selbst daran teilnehme und persönlich davon überzeugt bin. Der Beitrag enthält jedoch Affiliate-Links. Diese sind mit einem Sternchen (*) gekennzeichnet. Wenn Du über einen solchen Link ein Produkt kaufst, erhalte ich eine Provision. Für Dich bleibt der Preis unverändert Mit Deinem Einkauf unterstützt Du meine Arbeit und hilfst mir dabei, weiterhin neue Schnittmuster, ausführliche Nähanleitungen und hilfreiche Blogbeiträge für Dich zu erstellen. Vielen Dank für Deine Wertschätzung und Unterstützung.
Medizinischer Hinweis: In diesem Beitrag teile ich ausschließlich meine persönlichen Erfahrungen als Betroffene. Die Inhalte dienen der persönlichen Information und stellen keine medizinische, ärztliche oder physiotherapeutische Beratung dar. Sie ersetzen weder eine individuelle Diagnose noch eine fachgerechte Behandlung. Wenn Du selbst Beschwerden hast oder mit dem Beckenbodentraining beginnen möchtest, kläre bitte ärztlich oder physiotherapeutisch ab, welches Vorgehen für Dich persönlich geeignet ist.







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