Warum wir unsere Hafermilch selber machen (und du es auch tun solltest)
Wir lieben Hafermilch. Sie schmeckt uns sehr gut, wesentlich besser als Kuhmilch. Und für uns überhaupt das Wichtigste, wir hoffen dadurch, dass das Tierleid vermindert wird. Auch der Umweltgedanke ist uns wichtig. Wir haben im Laufe der Jahre festgestellt, dass sich der Müll mit den Tetrapacks verselbständigt. Wir recyceln sehr intensiv und haben früher ganze Berge von geleerten Mülltüten zu unserem Recyclinghof gebracht. Das gab uns schon sehr zu denken.
Ein weiterer Punkt, sich zu überlegen die Hafermilch selbst zu machen sind die oft zahlreichen Inhaltsstoffe die der Milch zugefügt werden, unter anderem Zucker und diverse Chemikalien und nicht zuletzt die ziemlich hohen Preise. In diesem Beitrag erfährst du
- Das wichtigste in Kürze – Blitzrezept für perfekte Hafermilch in 5 Minuten
- Die Profi-Zutat: Warum Alpha-Amylase unverzichtbar ist
- 7 gute Gründe für selbstgemachte Hafermilch
- Was du für deine Hafermilch benötigst
- Die Zutaten für deine selbstgemachte Hafermilch
- Das Equipment, das du brauchst, um ganz einfach deine Hafermilch selber zu machen
- Warum Lecithin in selbstgemachter Hafermilch ein „Gamechanger“ ist
- Schritt-für-Schritt-Anleitung: Hafermilch mit dem Thermomix
- Die bequeme Alternative: Der Milk-Maker im Test für cremige Hafermilch
- Mio Mat Milchbereiter
- MILA Pflanzenmilchbereiter von Springlane
- Über die Autorin: Silvi von TOSCAminni
- Häufige Fragen (FAQ)
Unsere Reise zum perfekten Hafermilch-Rezept
Deswegen haben wir schon vor einiger Zeit das Internet durchforstet, um uns darüber zu informieren wie Hafermilch im Haushalt hergestellt werden kann. Die Variante Hafermilch und kaltes Wasser in einem Hochleistungsmixer zu mixen und diese anschließend zu verwenden hat uns wirklich abgetörnt. Es kam uns vor, als hätten wir püriertes Gras im Kaffee. Das ging gar nicht. Zudem konnten wir uns nicht vorstellen, dass das die richtige Herstellungsmethode sein sollte, weil gekaufte Hafermilch – auch ohne Zusätze – wirklich sehr viel anders schmeckt. Dann haben wir einen Beitrag gefunden in dem die Hafermilch erhitzt wurde. Das Ergebnis war leider entsprechend schleimig und auch nicht zu verwenden.
🥣 Das Wichtigste: Dein Blitz-Rezept für cremige Hafermilch, die du in 5 Minuten selber machen kannst
Hier ist die Formel für ca. 1 Liter perfekte Hafermilch – direkt zum Loslegen:
- 1200 ml Wasser
- 100 g Haferflocken (am besten frisch gequetscht)
- 1/2 TL Lecithin (Sonnenblume)
- 2 EL Sonnenblumenöl (geschmacksneutral)
- 1-2 Tropfen Alfa-Amylase (der Geheimtrick gegen Schleim!)
- Optional: Datteln oder Vanille nach Geschmack
Kurzanleitung: Alles zusammen ca. 22 Minuten bei 90°C erhitzen (z. B. Thermomix), dann im Hochleistungsmixer fein pürieren und durch ein feines Sieb abgießen. 30 Minuten ruhen lassen, damit die Amylase wirken kann – fertig!
Tipp: Alle Geräte und Zutaten, die ich für dieses Rezept verwende, findest du ganz am Ende dieses Beitrags in der Übersicht.
Die Profi-Zutat: Warum Alpha-Amylase unverzichtbar ist
Nach langem Suchen kam uns ein Artikel aus der Hobbybrauerei-Szene unter. Die hatte vermutlich mit ähnlichen Problemen beim Brauen zu kämpfen, wie wir mit unserer Hafermilch. In der Brauerszene wird mit Amylase gearbeitet. Amylase ist ein Enzym und funktioniert wie ein Biokatalysator. Es „schneidet“ die langen, komplexen Stärkeketten im Hafer in kleinere, süßere Stücke (Zucker). Genau dieser Prozess verhindert, dass die Hafermilch beim Erhitzen eine klebrige, schleimige Konsistenz bekommt. Stattdessen wird sie schön flüssig und bekommt eine natürliche, dezente Süße, genau wie die Milch, die man aus dem Laden kennt. Durch diese Information haben wir unserer Hafermilch nach dem Aufkochen Alpha Amylase hinzugefügt, um die Stärke in Zucker umzuwandeln. Und voila, es funktioniert. Einige Experimente später hatten wir mit diesem Geheimtrick die perfekte Hafermilch
Wir hatten lange Zeit Amylase der Firma Moonshiners verwendet, die es leider hier in Deutschland nicht mehr zu kaufen gibt. Inzwischen verwenden wir Alpha Amylase der Firma Brown, die sogar noch besser und einfacher funktioniert als Moonshiners.
Den Hafer kaufen wir direkt bei unserem Lieblings-Biobauern – die Einkäufe in diesem Hofladen sind traumhaft. Es stimmt uns jedes mal traurig, dass wir hier nicht wöchentlich einkaufen können, weil er zu weit weg liegt. So besuchen wir unseren Biobauern einmal im Jahr und decken uns mit Getreide ein z.B. Hafer, Einkorn oder Dinkel und Roggen zum Brotbacken. Damit haben wir ständig unsere Vorräte für den täglichen Bedarf im Haus.
7 gute Gründe, warum es sich lohnt, die Hafermilch selber zu machen
Es gibt viele gute Gründe, auf selbstgemachte Pflanzenmilch umzusteigen. Für uns sind es vor allem diese fünf Punkte, die den Unterschied machen:
- Tierwohl: Ein aktiver Beitrag zur Verminderung von Tierleid.
- Umweltbewusstsein: Wir sparen massiv Müll durch den Verzicht auf Tetrapacks und entlasten so den Recyclinghof.
- Schluss mit dem Schleppen: Gerade als Familie kommt beim Wocheneinkauf einiges zusammen – das schwere Tragen von Milchkartons gehört für uns der Vergangenheit an.
- Volle Transparenz: Wir wissen genau, was drin ist – keine unerwünschten Zusätze oder Industriezucker, sondern nur kontrollierte Bio-Zutaten.
- Ständiger Vorrat: Wir haben immer genug Hafermilch im Haus und stehen nie wieder vor einem leeren Milchkarton.
- Gesundheit: Wir sind überzeugt, dass selbstgemachte Hafermilch die gesündere Alternative zu konventioneller Kuhmilch ist.
- Unschlagbarer Preis: Während man im Laden oft tief in die Tasche greifen muss, produzieren wir unseren Liter Hafermilch für gerade einmal 40 bis 50 Cent – ein großer Unterschied, der sich bei unserem Verbrauch deutlich bemerkbar macht.
Was du für deine Hafermilch benötigst
Wie stellen wir nun unsere Hafermilch her? Vorne weg sei gesagt, es ist kein großer Aufwand. Perfekt ist, wenn du einen Milchmaker hast, damit geht es in einem Arbeitsgang. Wenn du sehr viel Milch zubereitest, also 1-2 Liter pro Tag, dann achte auf ein Gerät, dass einen leistungsstarken Motor hat und schon ein bisschen auf Industrie ausgelegt ist. Sonst geht das Gerät relativ schnell nach 1 bis 2 Jahren kaputt und es lohnt sich kostenmäßig nicht. Soll heissen, wir hatten schon diverse Geräte. Daher arbeiten wir gerade mit den Geräten, die wir gerade da haben – einem Thermomix TM 31, der uns schon 15 Jahre begleitet kombiniert mit dem Hochleistungsmixer Hanno von Springlane. Im Prinzip geht auch nur der Thermomix aber wir finden, dass das finale Pürieren im Hochleistungsmixer einfach das perfekte Ergebnis liefert, weil er Zutaten nach dem Kochen noch feiner mixt und damit die Zutaten gut verbindet – die Milch wird super homogen und es bleibt kaum noch Hafer-Trester übrig. Außerdem benötigst du noch einen Messbecher, Glasflaschen zum Abfüllen, einen Trichter und ein feines Sieb um die festen Bestandteile des Hafers auszusieben, um wirklich eine Milch wie aus dem Laden zu haben.

Die Zutaten für deine selbstgemachte Hafermilch
- 1200ml Wasser
- 100g Haferflocken
- 1/2 TL Lecithin (Sonnenblumen)*
- 2 EL Sonnenblumenöl oder 30ml (hier nehmen wir ein geschmacksneutrales Öl (desodoriert) in Bioqualität von der Firma Bode)
- 1-2 Tropfen Alfa-Amylase
- Datteln (optional, falls du es süßer haben möchtest)
- Vanille (optional für ein bisschen mehr Geschmack)
Das Equipment, das du brauchst, um ganz einfach deine Hafermilch selber zu machen
- Mix-Lösung: Entweder ein Milchmaker ODER eine Kombination aus Thermomix (zum Erhitzen) und idealerweise einen Hochleistungsmixer (für die Homogenisierung).
- Messbecher: Zum genauen Abmessen der Zutaten.
- Feines Sieb & Trichter: Unverzichtbar, um die festen Haferrückstände sauber abzufiltern.
- Glasflaschen: Zur Aufbewahrung im Kühlschrank.
Warum Lecithin in selbstgemachter Hafermilch ein „Gamechanger“ ist
Lecithin ist das kleine Extra mit großer Wirkung. Hier siehst du auf einen Blick, warum es in deiner selbstgemachten Hafermilch nicht fehlen sollte:
- Emulgator-Effekt (Die Konsistenz): Das ist der größte praktische Vorteil. Selbstgemachte Hafermilch trennt sich oft nach einiger Zeit (das Wasser setzt sich unten ab, der Hafer oben). Lecithin sorgt dafür, dass sich Wasser und die im Hafer enthaltenen Fette besser verbinden. Deine Milch bleibt homogener, cremiger und fühlt sich im Mund hochwertiger an.
- Aufwertung des Nährwertprofils: Hafer liefert zwar Ballaststoffe (wie Beta-Glucan), ist aber von Natur aus nicht extrem reich an Phospholipiden. Durch den Zusatz von Lecithin machst du aus einem einfachen „Haferwasser“ ein funktionales Getränk, das dein Gehirn und deinen Fettstoffwechsel (wie oben beschrieben) zusätzlich unterstützt.
- Die „Barista-Qualität“: Wenn du deine Hafermilch auch mal für Kaffee oder Matcha verwendest, hilft das Lecithin dabei, dass die Milch im heißen Getränk nicht so schnell ausflockt oder sich trennt.
Schritt-für-Schritt-Anleitung: Hafermilch mit dem Thermomix
So gehst du vor, wenn du einen Thermomix verwendest: Du kannst die Haferkörner im Thermomix auf der Getreidestufe zerkleinern. Wir mahlen unseren Hafer in der Getreidemühle. Alternativ kannst du auch grobkörnige Haferflocken verwenden, wir mögen es jedoch immer frisch, da bereits gemahlenes Getreide nach 6 Wochen alle Vitamine und Nährstoffe verliert. Man weiss i.d.R. nicht, wie alt die gekauften Haferflocken schon sind und frisch gemahlen bist du auf alle Fälle „safe“.
Alle Zutaten (Haferflocken, Wasser, Lecithin und Sonnenblumenöl) komplett in den Thermomix geben. Wir haben noch das Modell TM31, das wir wie folgt einstellen:
- 22 Minuten
- 90°
- Stufe 2-3
Nach der Kochzeit geben wir die Milch in einen Hochleistungsmixer und mixen 1-2 Minuten auf höchster Stufe. Anschließend kannst du die Milch sofort verwenden. Besser ist es jedoch, wenn die Milch noch 30 Minuten ruhen lässt, damit die Amylase ihre Arbeit verrichten kann. Die Milch mit dem Haarsieb abseien, ein Trichter ist dabei hilfreich. Ja und das wars schon.
Zur Milch sei gesagt, du kannst sie 2-3 Tage im Kühlschrank aufbewahren. Da wir gerne einkochen, haben wir die Milch auch einmal versuchsweise in Weckflaschen abgefüllt, diese verschlossen und bei 90° 30 Minuten eingekocht. So kannst du dir auch einen kleinen Vorrat zulegen, falls es einmal schnell gehen muss.
Wohin mit dem Trester der Hafermilch?
Wir verwenden nur Zutaten in Bio-Qualität für unsere Hafermilch, daher ist es uns besonders wichtig, nichts zu verschwenden. Den Trester verarbeiten wir daher in unserem selbstgebackenen Brot weiter – manchmal bekommen auch die Hunde etwas davon auf ihr Frühstück (aber Vorsicht, denn sie können schnell davon zunehmen). Du kannst einen Teil davon in dein Müsli packen für eine Extra-Portion Ballaststoffe oder wie wäre es mit leckeren Haferkeksen?

Die bequeme Alternative: Der Milk-Maker im Test für cremige Hafermilch
Besitzt du so einen Milchmaker, geht es noch viel einfacher. Du füllst deine benötigten Zutaten in das Gefäß, stellst das Gerät entsprechend deinen Milchwünschen ein und los gehts. Die Milch wird automatisch mit der richtigen Temperatur gekocht, gemixt und kann nach dem Kochvorgang auch wieder mit Sieb und Trichter abgefüllt werden. Die Geräte lassen sich sehr einfach und unkompliziert reinigen.
Mit diesen Geräten kannst du genau so Mandelmilch, Kokosnussmilch, Nussmilch, Sojamilch und oft auch noch Fruchtsäfte herstellen. Die Geräte enthalten entsprechende Programme, die du je nach deinen Wünschen auswählen kannst. Eine selbst hergestellt Mandelmilch ist nämlich auch nicht zu verachten.
Wir stellen dir gerne die beiden Geräte vor, die wir getestet haben:
Mio Mat Milchbereiter
Dieser Milchbereiter funktioniert gut. Du gibst alle Zutaten in das Gerät, wählst dein Programm und anschließend kannst du die fertige Milch absieben. Das Gerät ist leicht und einfach zu reinigen. Mit diesem Gerät kannst du übrigens auch Suppe herstellen. Wir haben es lediglich für Hafermilch benutzt. Aber alle anderen Milchsorten funktionieren auch wunderbar damit. Sogar für Soja Milch gibt es ein entsprechendes Programm, weil diese ja anders zubereit wird, wegen gewisser Stoffe die die Sojabohnen enthalten.
MILA Pflanzenmilchbereiter von Springlane
Dieses Gerät hatten wir 4 Jahre und waren damit sehr zufrieden. Es ist etwas aufwändiger gearbeitet und sieht wie eine kleine Kaffeemaschine aus. Das Tolle ist, dass es verschiedene Programme gibt mit der du schmackhafte Nussmilch aus Mandeln oder anderen Nüssen zubereiten kannst. Ebenso lassen sich auf Knopfdruck tolle Säfte, warm wie kalt zaubern und sogar Suppen. Von der MILA waren wir wirklich begeistert, da – obwohl es ein Mandelmilchbereiter ist, auch die Hafermilch sehr gut gelingt, wenn du ein paar Dinge beachtest. Bei diesem Gerät wird ein sehr schönes Rezeptbuch mitgeliefert, so dass auch ein Anfänger schon mit gutem Erfolg in Sachen Pflanzenmilch starten kann. Und was solltest du beachten? Der Mixtopf ist auf Nüsse ausgelegt und Hafer kocht sehr leicht über, wodurch eine ziemliche Sauerei entstehen kann. Wir empfehlen daher das größere MILA-Modell zu nehmen und die halbe Menge an Milch zuzubereiten.
Es gibt noch andere zahlreiche Geräte. Am Besten siehst du dir einige an, damit du entscheiden kannst, welches deinen Bedürfnissen am ehesten entspricht.
Bye-bye Supermarkt! Unser Equipment für die perfekte Hafermilch
Wir werden oft gefragt, welche Geräte und Zutaten wir für unsere Hafermilch nutzen. Hier haben wir unsere persönlichen Favoriten bei Amazon für euch zusammengestellt – klick einfach auf die Namen, um direkt zu den Produkten zu gelangen.
Bezugsquellen*
Transparenzhinweis: Bei den Bezugsquellen handelt es sich um Affiliate-Links und führen direkt zu Amazon. Wenn du über diese Links einkaufst, erhalte ich eine kleine Provision. Für dich entstehen dabei natürlich keine Mehrkosten.
Geräte & Zubehör
- Springlane Mila: Pflanzenmilchbereiter
- Springlane Hochleistungsmixer Hanno
- MioMat
- Edelstahltrichter
- Feines Sieb
- Messerschmidt Flockenquetsche (für KitchenAid)
- Anni Flockenquetsche
Zutaten & Aufbewahrung
Hey, ich bin Silvi, der kreative Kopf von TOSCAminni. Ich lebe mit meiner Tochter und unseren zwei Cocker Spaniels Napoleon und Louie im schönen Niederbayern. Seit 17 Jahren dreht sich bei mir alles um Schnittmuster und Nähanleitungen. Was hat die Zubereitung von Hafermilch mit dem Nähen zu tun? Ganz einfach – weil ein kreatives Leben auch gute Energie, in Form von Gesundheit braucht, teile ich hier ab sofort meine Leidenschaft rund um gesunde Ernährung. Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein sind mir wichtig. Da ich immer genau wissen möchte, woher mein Essen kommt und was drin ist, koche und backe am liebsten selbst. In einem vollen Alltag, ist das gar nicht so einfach. Ich zeige dir, wie ich mir alles so organisiere, damit genug Raum für Küche, Familie und dem Hobby an der Nähmaschine übrig bleibt. In der Rubrik „Über uns“ erzähle ich dir mehr davon.
❓Häufige Fragen (FAQ) – Alles rund um deine Hafermilch
Warum wird meine selbstgemachte Hafermilch beim Erhitzen oft schleimig?
Das liegt an der enthaltenen Stärke im Hafer, die beim Erhitzen verkleistert. Der Geheimtrick ist die Zugabe von Alpha-Amylase. Dieses Enzym spaltet die Stärkeketten in Zucker auf, was die Konsistenz flüssig hält und für eine dezente, natürliche Süße sorgt.
Wie lange ist selbstgemachte Hafermilch haltbar?
Im Kühlschrank aufbewahrt hält sich die frische Milch etwa 2 bis 3 Tage. Wenn du sie in Weckflaschen abfüllst und bei 90°C für 30 Minuten einkochst, kannst du dir zudem einen kleinen Vorrat anlegen.
Ist ein spezieller „Milchmaker“ notwendig oder reicht mein Mixer?
Das kommt auf deine Vorlieben an: Ein spezieller Milchmaker ist die bequemste „All-in-One“-Lösung. Wenn du bereits einen Thermomix oder einen leistungsstarken Mixer besitzt, kannst du diesen ebenfalls hervorragend nutzen. Für besonders homogene Ergebnisse empfehlen wir die Kombination aus Kochen (Thermomix) und anschließendem Pürieren im Hochleistungsmixer.
Warum empfehlt ihr den Zusatz von Lecithin?
Zwingend notwendig ist es nicht, aber es ist ein echter „Gamechanger“. Als Emulgator sorgt Lecithin dafür, dass sich Wasser und Fett nicht trennen. Dadurch wird die Konsistenz cremiger, die Milch hochwertiger und sie flockt in heißem Kaffee oder Matcha weniger schnell aus.
Warum sollte ich den Hafer selbst mahlen, statt fertige Flocken zu kaufen?
Frisch gemahlenes Getreide enthält die vollen Vitamine und Nährstoffe. Bereits gemahlene Haferflocken aus dem Handel verlieren innerhalb weniger Wochen einen Großteil dieser wertvollen Inhaltsstoffe. Wenn du dein Getreide frisch quetschst, bist du auf der sicheren Seite. Das volle Korn wirkt wie eine kleine Konserve, so dass du es zu Hause in diesem Ur-Zustand lange lagern kannst.
Wohin mit dem Trester?
Den Trester solltest du auf keinen Fall wegwerfen, denn er liefert wertvolle Ballaststoffe. Verarbeite ihn weiter zu Keksen, Granola oder füge ihn deinem Brotteig hinzu. Und wenn du ihn doch nicht magst, freuen sich bestimmt deine Haustiere darüber. Wenn du ihn nicht sofort verarbeiten kannst, bewahre ihn im Kühlschrank auf – dort er hält sich ca. 1-2 Tage.
Ist es wirklich günstiger, die Milch selbst zu machen?
Absolut. Während hochwertige Hafermilch im Supermarkt oft 2,50 Euro oder mehr pro Liter kostet, liegen die Materialkosten bei unserer Methode bei lediglich 40 bis 50 Cent pro Liter. Bei regelmäßigem Konsum macht sich die Investition in das Equipment und die guten Bio-Zutaten also schon nach kurzer Zeit bezahlt. Aber das wichtigste ist – du weiss ganz genau, was in der Hafermilch wirklich drin ist und hast ein gutes Gefühl, nur hochwertige Nährstoffe zu dir zu nehmen.
Ein Wort zur Transparenz: Für die grafische Aufbereitung einiger Inhalte haben wir KI-Tools verwendet. Ebenso wurde die Textstruktur teilweise KI-gestützt optimiert. Dabei gilt: Die Essenz dieses Beitrags – also die spezifischen Anleitungen und Erfahrungswerte – haben wir selbst erarbeitet und geprüft

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